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Veranstaltung: Israel und Palästina - Mit dem Konflikt leben ?!
Aschaffenburg Am 17.11.2004 wird Irit Neidthardt im Cafe Krem den Vortrag mit Filmausschnitten halten.
Einladungsschreiben der VeranstalterInnen:
Hallo,
der Verein AbaKuZ (Initiative für ein Aschaffenburger alternatives Kulturzentrum) möchte Sie einladen die Veranstaltung "Israel-Palästina - Mit dem Konflikt leben ?!" als Bündnispartner zu unterstützen und gemeinsam mit AbaKuZ und weiteren Bündnispartnern zur Veranstaltung öffentlich einzuladen.
AbaKuZ, die Anfang 2003 gegründete Initiative für ein Aschaffenburger alternatives Kulturzentrum, hat sich entschlossen zum Thema "Israel-Palästina - Mit dem Konflikt leben?!" eine Diskussionsveranstaltung zu organisieren. Da über dieses Thema auch innerhalb des linken und liberalen Spektrums teilweise heftig gestritten wird und um der Vielfalt der möglichen Perspektiven Rechnung zu tragen, möchten wir den Abend als Bündnisveranstaltung durchführen, die von mehreren Organisationen und Vereinen getragen wird. Dadurch soll auch ausgedrückt werden, daß es gerade in dieser Frage keine einfache Wahrheit bzw. keine exklusiv richtige Sichtweise gibt.
Mit der Ausrufung der Republik Israel 1948 begann der bis heute nicht befriedete Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern um das Land, das beide als ihre Heimat ansehen. Die seitdem vergangenen Jahrzehnte bilden eine Kette von Kriegshandlungen, Besetzungen, Terrorakten und immer wieder Friedensbemühungen. Auch wer aufmerksam die Entwicklung des Konfliktes über die Medien verfolgt, tut sich schwer, den Überblick zu behalten. Die vielen Beweggründe, Machtverhältnisse, Gruppierungen, Parteien, Argumente für oder gegen vorgeschlagene Lösungsansätze erschweren eine Beurteilung und verstellen den Blick auf eine mögliche friedliche Zukunft. Ist angesichts der vielen möglichen Perspektiven eine objektive Sicht überhaupt möglich?
Die Berichterstattung in den Medien konzentriert sich zumeist auf die militärisch geführte Auseinandersetzung. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die kurzfristigen Folgen von Attentaten und Militäraktionen, was dieser Kriegszustand für den Alltag der Menschen in Israel und Palästina bedeutet, gerät viel zu selten ins Blickfeld. Denn in diesen für uns kaum vorstellbaren Verhältnissen, wo jede Busfahrt die letzte sein kann und extralegale Hinrichtungen ("gezielte Tötungen") an der Tagesordnung sind, leben Menschen, die Familien gründen, einer Arbeit nachgehen, ihren Alltag einrichten. Aber wie? Wie leben die Menschen unter solchen Rahmenbedingungen? Wie sehen sie ihr Leben, wie erleben sie den Konflikt und welche Geschichte verbindet sie damit? An welche Zukunft glauben sie?
Am 17.11.2004 wird Irit Neidthardt im Cafe Krem den Vortrag mit Filmausschnitten halten. Irit Neidhardt (geb. 1969) hat von 1980 bis 1982 in Israel gelebt und unterhält kontinuierliche Kontakte nach Israel und Palästina. Nach ihrem Studium der Islamwissenschaft (Arabisch), Ethnologie und Politikwissenschaft lebte sie sowohl in Münster als auch in London, wo sie u.a. Lehraufträge an der School for Oriental and African Studies (SOAS) und am Morley College hatte. Sie arbeitet heute als freie Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin für Filme aus dem Nahen Osten mit verschiedenen Einrichtungen aus Weiterbildung und Kultur.
Mit ihrem Vortrag und den Filmausschnitten gibt sie einen Einblick in die Wirklichkeit der Menschen, die seit Jahrzehnten auf dem Pulverfass Nahost leben.
Wir möchten Sie bitten, sich bei Interesse möglichst bald bei Katalin Liebert zu melden, damit etwaige Fragen besprochen werden können. Sicherlich wird es vor der Veranstaltung auch noch ein Vorbereitungstreffen geben.
Die Kosten für die Veranstaltung sind noch nicht getragen. Auch aus diesem Grund hoffen wir, dass möglichst viele Organisationen die Sache unterstützen.
Kontakt: AbaKuZ Initiative für ein Aschaffenburger alternatives Kulturzentrum c/o Katalin Liebert Fabrikstr. 11 63739 Aschaffenburg katalin-liebert @ arcor.de
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